Weingut Deutzerhof

Der Erfolg des Weinguts Deutzerhof ist unzertrennbar mit dem Namen Wolfgang Hehle verbunden. Bereits seit 12 Generationen betreibt die Familie Cossmann Weinbau in Mayschoss. 1977 heiratete Wolfgang Hehle die einzige Tochter, Hella Cossmann. Als Quereinsteiger fand er Gefallen an der Arbeit des Winzers. 1980 gründete sich aus dem Weingut Cossmann der Deutzerhof. Hehle lernte viel und wurde zum Qualitätsfanatiker. Er zählt mit zu den Pionieren des qualitativ hochwertigen Ahrwein und hat den Deutzerhof zu einer der Top-Adressen des Deutschen Rotweins gemacht. Im Weinberg wird naturverbunden gearbeitet und die Weine vergären spontan aber kontrolliert. Durch die ruhige Lagerung im Keller finden die Weine eine Balance zwischen Barrique und Frucht. Nach dem Tod von Wolfgang Hehle in 2013 wird der Betrieb von seiner Frau Hella und dem Kellermeister Hans-Jörg Lüchau mit dem gleichen Qualitätsstreben weitergeführt.

 

Historie Deutzerhof

1574 wurde Caspar Cossmann als erster Vorfahr für das heutige Weingut Deutzerhof namentlich als Weinbauer erwähnt. Seit dieser Zeit betreibt die Familie Cossmann durchgängig bis heute Weinbau. Wolfgang Hehle heiratete 1977 seine Frau Hella, geb. Cossmann. Die Weinbereitung lernte er von seinem Schwiegervater, Alfred Cossmann.


1982 absolvierte Wolfgang Hehle die Prüfung zum Winzermeister. Doch brach er mit der Ahr-typischen Stilistik und baute trockene und kräftige Spätburgunder aus, welche ganz im Stil der Burgunder im Barrique reiften. Durch Zukauf und Pacht wurde der Betrieb größer. Das Stammhaus in der Dorfstraße bot bald nicht mehr genügend Platz. Deswegen baute die Familie einen Aussiedlerhof auf der Deutzerwiese. An dieser Stelle stand früher eine Außenstelle des Klosters zu Deutz / Köln.


Wolfgang Hehle setzte sich mit seinen Qualitäten durch. Im Gault Millau WeinGuide, in Eichelmanns Weinführer und im Feinschmecker wird das Weingut mit 3,5 von 5 Trauben bewertet und ist seit Jahren in der Top 100-Liste der Deutschen Winzer vom Handelsblatt und der Weinzeitschrift Vinum.


Wolfgang Hehle, der 2013 verstarb, war ein Weinfanatiker. Dieses Qualitätsstreben hat er zeitlebens an seinen Kellermeister, Hans-Jörg Lüchau, weiter gegeben. Heute gehört das Weingut Hella Hehle und die Weine von Hans-Jörg Lüchau schließen nahtlos an die großen Erfolge seines Lehrmeisters an.